triotango

 

triotangoeine Formation drei junger Frauen mit der ungewöhnlichen Besetzung Saxophon (Fanja Raum), Violine (Christiane Flämig) und Klavier (Emi Noda).

In eigener Bearbeitung interpretieren sie den Tango Nuevo wie auch den traditionellen Tango noch einmal neu. Mal lieblich und melodiös, mal temperamentvoll und percussiv spielen sie den Tango, wie man ihn kennt und liebt und dann doch überraschend anders.

Das Repertoire umfasst eine Bandbreite von tanzbarem Tango bishin zu konzertanten Werken Piazollas und anderen Komponisten.

Hörprobe

 

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Das aktuelle Programm:

 

Tango Köln Lesung

gelesener Tango

Fr. 20. 11. 2015, 20:00 Uhr
Capella Hospitalis,
Teutoburgerstr. 50, 33604 Bielefeld
und
So. 22. 11. 2015, 20:00 Uhr
Wilde Rose
Borgholzhausenerstr. 75, 50733 Melle

 

Tango-Musik Piazollas und anderer Komponisten trifft auf szenische Lesung über eine Reise eines Flüchtlings von Afrika nach Europa.
Menschen auf der Suche nach einer neuen Heimat überwinden auf verschiedenen Ebenen Grenzen, die sie immer weiter weg von ihren Wurzeln führen, angetrieben von der Hoffnung auf ein sorgloseres Leben. Was bleibt, wenn existentielle Not gegenüber der Sehnsucht nach Heimat überwiegt?
Auch in Buenos Aires treffen Ende des 19. Jh. Einheimische und Einwanderer unterschiedlicher Nationalitäten zusammen und es entwickelte sich der Tango mit seiner Ausdruckskraft von Verheißung, Illusion, Melancholie, Liebe und Hass.
triotango und Anas Ouriaghli wollen das Experiment wagen, Text und Musik langsam ineinander zu verweben, bis die Grenzen von Lesung und Konzert aufweichen. Der Zuhörer erlebt, wie beides zu einem Ganzen verschmilzt, dann wieder eines die Überhand erlangt und andersrum. Ein Wechselspiel entsteht entlang der Grenzen von verschiedenen Kunstformen.

Anas Ouriaghli liest aus: “Das Grab Der Illusionen” von Oumarou Maman Rabiou, aus dem Französischen übersetzt von Angelica Ammar, veröffentlicht und mit freundlicher Genehmigung von Lettre International (bei den Veranstaltungen erhältlich).

Geige – Christiane Flämig
Saxophon – Fanja Raum
Klavier – Emi Noda
szenische Lesung – Anas Ouriaghli
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Fanja Raum – Saxophon diplomierte Instrumentalpädagogin, studierte klassisches Saxophon an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Martin Hilner. Neben Konzerttätigkeiten als Solistin und in verschiedenen Ensembles liegt ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit bei der Aufführung experimenteller, spartenübergreifender und aktueller Kompositionen und Projekte. So wirkte sie bei zahlreichen Festivals für Neue Musik mit, wie z.B. „Acht Brücken“ in Köln, der „Diagonale“ in Bielefeld oder der „Langen Nacht der Neuen Musik“ in Düsseldorf und realisiert Projekte mit Tänzern, bildenden Künstlern, Autoren und Videokünstlern. Als Dozentin an verschiedenen Musikschulen für Saxophon und Klarinette, leitet sie auch Kompositionskurse und Workshops für Kinder und Jugendliche.

 

Christiane Flämig – Violine studierte Heilpädagogik und Musiktherapie an der Universität zu Köln. Sie spielte in verschiedenen Orchestern als Konzertmeisterin und Soloviolinistin sowie in diversen Ensembles u. a. dem Tango Orchester Delyrikum und dem Folkloreensemble Balki. Früher tätig als Kinderchorleiterin, Geigenlehrerin und Musiktherapeutin, arbeitet sie derzeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Musikpädagogik der Universität zu Köln.

 

Emi Noda -Klavier studiert Schulmusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Neben ihrer pädagogischen Tätigkeit engagiert sie sich als Klavierbegleiterin und Kammermusikerin in verschiedenen Ensembles und Besetzungen, dabei reicht die Literatur von der sogenannten Klassik bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten. Seit 2013 begleitet sie als Korrepetitorin die Klarinettenklassen von Prof. Ralph Manno und Christof Hilger an der HfMT Köln. Ihr Tätigkeitsfeld erweitert sich in jüngeren Jahren auf interdisziplinäre Projekte, in denen sie sowohl künstlerisch als auch im Management mitwirkt. Sie spielte in mehreren Puppentheatern, Kabaretts und Theaterproduktionen mit, zuletzt im September 2014 in Montepulciano/Italien mit der interdisziplinären Konzertperformance „Encoding Murakami“, bei der sie zusammen mit der Gitarristin Raissa Mehner die Projektleitung übernahm.

 

 


Fotos: Inga Geiser